Jessica ist bei cubetech für die Gestaltung von Webseiten zuständig. Als UX-Designerin liegen ihr schöne Gestaltung, hohe Benutzerfreundlichkeit und gute Funktionalität besonders am Herzen. Sie liebt es, kreativ zu arbeiten und den Entstehungsprozess eines Produkts von A bis Z mitzuerleben. Ihr grösster Traum? Eine Weltreise. Erfahre hier, was cubetech für Jessica ausmacht und welche Fähigkeiten in ihrem Beruf besonders wichtig sind.

 

Woraus besteht deine Arbeit bei cubetech?
Meine Aufgabe ist es, Websites nicht nur schön, sondern auch möglichst benutzerfreundlich zu gestalten. Ein neuer Auftrag beginnt bei mir meist mit einem Workshop, bei welchem wir die Ausgangslage und vorherrschende Probleme analysieren. Mit den gewonnenen Informationen und der anschliessenden Recherche erarbeite ich dann das Design und das Interface. Dabei setze ich zuerst das Wireframe und später das Design um. Danach machen sich unsere Developer ans Werk und entwickeln die Website. Zuletzt überprüfe ich dann, ob alles wie gewünscht umgesetzt wurde.

 

Was macht dir daran am meisten Spass?
Am besten gefällt mir das Gestalten, und dass ich mich hier kreativ ausleben kann. Ich liebe neue Herausforderungen und es macht mir Spass zu sehen, wie ein neues Produkt entsteht. Zu Beginn eines Projektes hat man sehr viele Informationen und alles ist ein Durcheinander. Eine Struktur in diese Unordnung zu bringen und letztlich einen Beitrag zur fertigen Website zu leisten, finde ich toll.

 

Was sind die Herausforderungen in deinem Job?
Zwei grosse Herausforderungen beschäftigen mich besonders: 1.) muss ich immer neue Ideen liefern können und 2.) darf ich Kritik nicht persönlich nehmen. Kritik am Design bedeutet nicht, dass man als Webdesigner schlecht ist. Jedes Design wird sehr subjektiv wahrgenommen. Vom Feedback kann man viel lernen und sich stets verbessern und weiterentwickeln.

 

Welches sind deine kommenden Projekte?
Der Website-Relaunch der Bijoux Stadelmann steht als nächstes an. Ausserdem unterstütze ich momentan den Verkauf bei den Vorbereitungen und Umsetzungsideen für bevorstehende Pitches.

 

Was bedeutet cubetech für dich?
cubetech ist für mich der Ort, wo ich mich mit Kollegen aus dem gleichen Fachgebiet austauschen kann. Wir sind ein cooles Team und so ergeben sich immer wieder spannende Gespräche. Zudem bedeutet cubetech für mich ständiger Fortschritt. Obwohl ich noch gar nicht so lange dabei bin, hat sich in dieser Zeit schon viel verändert. Diese ständige Entwicklung gefällt mir sehr.

 

Woran erkennt man deinen Arbeitsplatz sofort?
Im Gegensatz zu unseren Entwicklern habe ich immer sehr viel Papier auf meinem Schreibtisch. Meistens steht auch irgendwo eine Tasse Tee. Mein Arbeitsplatz wäre ohne meine herumliegende Brille nicht komplett.

 

Woran erkennt man eine gute Website?
Man würde erwarten, dass jeder Designer diese Frage mit „Design“ beantworten würde. Aber meiner Meinung nach ist Design nicht alles. Eine gute Website zeichnet sich vor allem durch hohe Benutzerfreundlichkeit und Funktionalität aus. Eine Website mit einem eher dürftigen Design kann trotzdem gut sein, wenn sie ihren Zweck erfüllt und der Nutzer findet, wonach er sucht.

 

Welche Fähigkeiten sind in deinem Beruf besonders wichtig?
Leidenschaft. Denn ist man nicht mit ganzem Herzen dabei, kann es schwierig sein, als Designerin gut genug zu werden, um eine passende Stelle zu finden. Zudem muss man Ausdauer haben, da sich die Technik sehr schnell verändert. Sich immer wieder weiterzuentwickeln und nicht stehen zu bleiben, ist ebenso essentiell. Und natürlich sind in meinem Job Kreativität und Interesse an Neuem ein Muss.

 

Was kannst du einem Berufseinsteiger auf den Weg geben?
Bleib am Ball und gib nicht auf. Es gibt immer mehrere Wege, die dich zum Ziel führen. Beispiel: früher wollte ich mal Grafikerin werden. Um das zu erreichen, hätte ich nach meiner Polygrafen-Lehre aber eine Zweitlehre absolvieren müssen, worauf ich aber nicht unbedingt Lust hatte. Dann wurde ich auf die Höhere Fachschule Interaction Design aufmerksam und war sofort begeistert. Die Schule ist berufsbegleitend und bietet meiner Meinung nach sehr gute Zukunftsperspektiven. Und so bin ich heute als Webdesignerin tätig und tue das, was ich auch als Grafikerin tun würde – nämlich gestalten und kreativ sein.

 

 

Was machst du in deiner Freizeit?
Ich bin sehr gerne mit meinen Freunden draussen unterwegs. Reisen gehört ebenfalls zu meinen grossen Leidenschaften. Ich mag es, Sport zu treiben – sei es Yoga, Wandern oder ab und zu auch Joggen. Durch meinen Job verbringe ich auch gerne Zeit vor dem Computer und versuche mich an neuen Designs.

 

Ich gehe niemals aus dem Haus ohne …
…iPhone und Haargummi.

 

Was hast du als letztes im Internet gegoogelt?
Heute Morgen (natürlich vor der Arbeit :-)) habe ich auf booking.com nach einer Übernachtungsmöglichkeit in Strassburg und Stuttgart gesucht.

 

Was war dein Traumberuf als Kind?
Ich wollte lange Modedesignerin werden, weil ich mich für Mode und fürs Zeichnen interessiert habe. Damals habe ich mir immer gesagt, dass ich später nie an einem Computer arbeiten werde. Heute bin ich UX-Designerin und arbeite praktisch nur noch am Computer. Lustig, wie das Leben manchmal so spielt.

 

Wohin soll dein nächster Urlaub gehen und warum?
Ich werde im Januar mit einer Kollegin nach Marokko reisen. Wir möchten raus aus Europa und irgendwo an die Wärme. Ich war noch nie dort und bin gespannt auf die neuen Eindrücke und Erlebnisse.

 

Ich wollte schon immer einmal …
… um die Welt reisen.