Hinter den Kulissen von cubetech. Heute stellen wir Euch Dominik Schendl, unseren Spezialisten für UX Design, vor.

Dominik ist unser neustes Teammitglied. Wenn Du unseren Blog aktiv mitverfolgst, könnte Dir sein Name in letzter Zeit bereits mehrfach ins Auge gestochen sein. Fällt es Dir wieder ein? Genau, er ist unter anderem der Autor unserer neusten Blogserie «UX Irrtümer». 

Wer ist nun dieser kompetente Autor und woran erkennt er auf Anhieb eine gute Website? Erfahre hier mehr über Dominik, seine grössten Herausforderungen als UX Designer und was er einem Berufseinsteiger mit auf den Weg geben würde.  

 

1. Woraus besteht Deine Arbeit bei cubetech?

Mein Gebiet ist das UX Design. Dabei bin ich dafür zuständig, den ganzen UX Prozess sowohl firmenintern als auch bei den Projekten mit unseren Kunden richtig zu etablieren und sicherzustellen, dass alles von A – Z voll und ganz UX konform bzw. benutzerfreundlich ist. 

 

2. Was macht Dir an Deiner Arbeit am meisten Spass?

Analysieren und Konzipieren. Wird eine neue UX Lösung gewünscht oder wird ein UX technisches Problem festgestellt, heisst es für mich, Daten und Fakten generieren und diese zusammenzutragen. Anschliessend analysiere ich das Ganze durch und konzipiere daraus neue Lösungen. Es kann aber auch sein, dass ich anhand einer alten Lösung schaue, wie ich diese verbessern, anpassen oder allenfalls Teile davon gleich übernehmen kann. 

 

3. Was sind die Herausforderungen in Deinem Job?

Dass der Job an sich, richtig verstanden wird. Unsere dreiteilige Blogserie «UX Irrtümer» zeigt, dass dies noch nicht der Fall ist. Die Erwartung der Kunden, was UX Design angeht, ist oftmals anders als die Realität. Da das Thema immer noch relativ unbekannt ist, ist es zuerst wichtig, dem Kunden genau zu erklären, worum es dabei geht. Die Materie kann am Anfang durchaus etwas beängstigend und viel wirken. Doch dafür sind wir da. Denn unter dem Strich, lässt sich ein gutes UX Design überall problemlos einbinden.

 

4. Welches sind Deine kommenden Projekte?

Momentan arbeite ich bei unterschiedlichsten Projekten mit. Bei 2-3 davon, geht es bereits um die Spruchreife. Das heisst, ich bin bei Pitchs involviert oder arbeite gleichzeitig an internen Testprojekten, aus denen künftig dann grössere Projekte entstehen sollen. Zudem lautet künftig meine Mission nach wie vor: UX mehr zu verbreiten und zu etablieren.

 

5. Was bedeutet cubetech für Dich?

cubetech bedeutet für mich, mich nicht verstellen zu müssen. Meine Arbeitgeberin bietet mir die Möglichkeit, bei der Arbeit so zu sein, wie ich bin, so zu arbeiten wie ich am liebsten arbeite und meine Standards und Werte so auszuleben, wie ich das gerne möchte. 

Gerade der Punkt «rebellisch» gefällt mir sehr gut. Da ich kein Methodenreiter bin, fühle ich mich als cubetech Rebel wohl. 

 

6. Woran erkennt man Deinen Arbeitsplatz sofort?

Irgendwo ist immer irgendetwas Handschriftliches vorzufinden (Dominik schmunzelt). Im Homeoffice ist mein Arbeitsplatz im Moment zwar relativ leer, aber auch hier befindet sich gerade zu meiner Linken mein Notizbuch mit einer Mischung aus Bleistift- und Kugelschreibernotizen und Skizzen und zu meiner Rechten ein paar Blätter Papier mit meinen aufgezeichneten Gedanken drauf. 

Obwohl schlussendlich meine Arbeit digital ist, finden meine ersten Gedanken meistens auf Papier statt.

 

7. Woran erkennt man eine gute Webseite?

Strenggenommen könnte ich jetzt einfach die ISO Richtlinien zum Thema Benutzerfreundlichkeit und Usability vorlesen, aber ich sage lieber: Eine gute Website bemerkt man daran, dass man es nicht bemerkt das sie gut ist. Damit will ich sagen, man kann sie einfach benutzen, ohne dass einem etwas auffällt.  Ausser, dass man einfach alles findet. 

Bei einer guten Website muss man nicht fluchen und im allerbesten Fall macht es einem sogar ein bisschen Spass, auf der Seite herum zu browsen. Insgesamt geht es dabei darum, ein gutes Gefühl zu haben. 

 

8. Welche Fähigkeiten sind in Deinem Beruf besonders wichtig?

Das ist eben das Interessante an meinem Beruf. Er wird kreuz und quer von Leuten besetzt, die unterschiedlichste berufliche Hintergründe haben. Viele UX Designer haben Psychologie studiert oder kommen aus der IT- bzw. aus der Design-Branche. Dann gibt es aber auch noch diese, die von ganz woanders herkommen. Meiner Meinung nach sind die wichtigsten Fähigkeiten analytisches Denken und ein gewisses Feingefühl mit Menschen zu haben. Interdisziplinäres Überlegen, die Technik dahinter zu verstehen und wissen, wie Design funktioniert, sind dann noch Pluspunkte. 

 

9. Was kannst Du einem Berufseinsteiger mit auf den Weg geben?

Ich würde sagen, man profitiert sicher, wenn man vorher etwas gemacht hat und beruflich tätig war. Für manche Leute ist UX absolut logisch. Die hören die UX-Vorgaben und denken sich, ist das nicht normal?!  UX ist eben ein Mindset. Nebst dem Mindset würde ich zudem sagen, dass es auch ein gewisser Wunsch ist, mit dieser Dienstleistung dem Kunden und dessen Kunden was Gutes zu tun. Mit dieser Einstellung wirst Du ein glücklicher UX Designer. 

 

10. Welche Erfolge konntest Du in Deiner kurzen Zeit bei cubetech bereits feiern?

Den einen oder anderen Kunden konnten wir mit unserem UX Angebot bereits begeistern. Auch intern wächst das Verständnis um die Methoden und Prozesse weiter an. Das kann man durchaus als Erfolg zählen. 

 

11. Was machst du in Deiner Freizeit?

In meiner Freizeit denke ich genauso gerne nach, wie bei der Arbeit (Dominik lacht). Wenn ich nicht gerade über irgendwelche Konzepte nachdenke, ist Kochen ein grosses Hobby von mir. Doch auch dort denke ich viel über Rezepte nach und Möglichkeiten, wie ich diese nach meinem Geschmack anpassen und verändern kann. Nebst Denken und Kochen sind auch Schallplatten ein Hobby von mir. Zudem lese ich gerne Fantasy-Bücher.

 

12. Wenn ich 1 Jahr lang kein Handy hätte…

… dann würde ich verzweifeln. Erst kürzlich hat mein Handy den Geist aufgegeben. Ich hatte daraufhin 2 Tage lang auf das Neue gewartet. In dieser Zeit war ich von Familie und Freunden komplett abgenabelt. Gerade zu Corona-Zeiten findet der ganze Kontakt zu meinen Engsten übers Handy statt.

 

13. Was hast Du als Letztes im Internet gegoogelt?

Bitte nicht urteilen! Es war «Quasi Kristalle». Ist eine lange Geschichte… (Dominik lacht). Wie gesagt, ich denke gerne über Sachen nach und manchmal springe ich von einem zum andern Gedanken. Da ich sehr neugierig bin, vertiefe ich mich auch mal gerne in Themen und dann landet man plötzlich bei Quasi Kristallen und mathematische Berechnungen von Schneeflocken von Johannes Kepler und Ähnlichem. 

 

14. Was war Dein Traumberuf als Kind?

Davon hatte ich viele. Tatsächlich wollte ich lange Zeit Schauspieler oder Regisseur werden, weswegen ich schliesslich Film studiert habe. Eine Zeit lang wollte ich auch für Disney als sogenannter Imagineer arbeiten. Dennoch bin ich mit meiner aktuellen Stelle genau dort, wo ich sein möchte, denn Sachen schaffen, seien es Filme, Webseiten, Programme oder Apps, ist das, was ich gerne mache. 

 

15. Wohin soll Dein nächster Urlaub gehen und warum?

Gedacht wäre eigentlich, mit der ganzen Familie nach Portugal zu verreisen. Einmal im Jahr fahren wir mit der ganzen Familie fort und mieten uns irgendwo in der Nähe des Meeres ein Haus mit Pool und verbringen dort zusammen die Tage an der Sonne. 

 

16. Ich wollte schon immer einmal …

«Ich wollte immer schon einmal..», gibt es bei mir kaum. Denn was mich interessiert hat und worauf ich Lust hatte, habe ich gleich gemacht. Dies ist auch der Grund, weshalb mein Lebenslauf ziemlich bunt ist. 

Wenn ich aber genauer darüber nachdenke fällt mir da trotzdem was ein. 

Ich möchte gerne mal alle vier Teile der Oper «Der Ring des Nibelungen» von Wagner an den Bayreuther Festspielen live miterleben. Die Akustik dort soll episch sein. (Dominik’s Augen funkeln ganz fest). 

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