Meine erste Agenturerfahrung

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"Backend" was? Ich hatte absolut keine Ahnung, was damit gemeint war

Ich erzähle Dir in diesem Artikel aus dem Arbeitsalltag als Einsteigerin bei cubetech und von meiner Arbeit als Social Media Betreuerin / Marketing Trainee. Darin erfährst Du, wie ich die "hippe" Agentur kennenlernte, den Web Jargon in mein Vokabular aufnahm, meiner Kreativität freien Lauf lassen durfte, mir neue Photoshop-Skills aneignete und ich als Betreuerin der Social Media Kanäle in den Online-Marketing-Kosmos eingetaucht bin.

Agenturalltag ist anders

In den anfänglichen Tagen und sogar Wochen war ich erstmals total überfordert. Überfordert mit dem lockeren Agenturalltag, dem Arbeiten am Mac, den verschiedenen Dokumentablagen, dem internen Chat, dem internen Ticketing-Tool - eigentlich quasi allem. Bisher war ich mir ein anderes Arbeitsumfeld gewöhnt. Ich habe meine KV-Lehre bei einem traditionsbewussten Notar in einem kleinen Büro mitten in der Stadt Bern gemacht. Nach der Berufsmatura hat es mich ins Asylwesen beim Bundesamt für Migration gezogen und später habe ich wieder als Assistentin in Anwaltskanzleien gearbeitet, also die typischen "8 bis 5i Jobs". Dort war das Arbeitsklima eher förmlich, manchmal etwas kleinkariert und freies Planen oder mit eigenen Ideen den Alltag strukturieren, eher unangebrachtes Terrain. So nicht bei cubetech. Hier ist es sogar gefragt, selber zu tüfteln, nachzuforschen, Dir Sachen eigenständig anzueignen und Deine Inputs einzubringen. Das war neu und äusserst erfrischend für mich!

Es sprudelt vor Informatik-Begriffen

Fabienne, die operative Leitung der cubetech und meine Chefin meinte zu mir, ich soll mich auf allen Plattformen, mit denen sie hier in der Agentur arbeiten, umschauen und mich mal ins Backend der cubetech Webseite einloggen. "Backend" was? Ich hatte absolut keine Ahnung, was sie damit meinte. Bei all den Informatik- und Web-Begriffen, mit denen hier ganz normal untereinander kommuniziert wird (des Öfteren übrigens auch beim Mittagessen), verstand ich damals nur Bahnhof. Also schrieb ich alles, was neu für mich war mit einer Erklärung in ein Notizbuch. Im Sinne von "Webagentur für Dummies". Das half mir. Im Laufe der Wochen und Monate wurden mir die Begriffe immer weniger fremd und ich verstand immer mehr, was die Entwickler untereinander jeweils beredeten. Der Webbereich, in dem ich in den ersten Arbeitstagen das mulmige Gefühl hatte, hier nie zurechtzukommen, wurde mir immer vertrauter. Ich begann ihn zu mögen. 

Arbeiten im Content Marketing und mit Social Media Plattformen

Angefangen habe ich mit kleinen Aufträgen, wie dem Überarbeiten von Bildern auf Photoshop und dem Verfassen von Texten für die geplante neue cubetech-Webseite (is coming soon! Ihr könnt gespannt sein :)). Später habe ich mich dann in den Social Media Bereich eingearbeitet, um regelmässige Posts für die Social Media Plattformen, Artikel für den Blog und Kundenreferenzen für die Agentur zu schreiben. Das ist nun seit ein paar Monaten in meinem Verantwortungsbereich. Klar, habe ich darin noch nicht die Erfahrung eines langjährigen Social Media Managers. Ich konnte mir aber in den letzten 7 Monaten in der Agentur bereits ein gutes Fachwissen aneignen und dieses durch eine Weiterbildung "Texte für's Web" noch vertiefen und ergänzen. Dieses Know-how lasse ich nun gezielt in meine Posts und Artikel mit einfliessen. Seit ich in der Agentur arbeite, wird mir jeden Tag bewusst, wie sehr ich es liebe zu schreiben. Es ist toll "catchy" Statements und Überschriften zu schreiben, kurz und prägnante Texte oder Beiträge mit fachlichem Inhalt. Nun hat das alles auch seinen Platz in meinem Arbeitsalltag gefunden. Wer hätte sich das gedacht (oder gar erträumt)? Also ich nicht, haha. 

Der Lernfaktor ist gross

Rückblickend ist es wirklich extrem, wie viel ich in der Agentur über den gesamten Webbereich gelernt habe. Zuvor hatte ich noch keinerlei Erfahrung in der Bearbeitung mit Photoshop oder Illustrator und wie das Backend einer Webseite aussieht. Jetzt kann ich kleinere Änderungen oder Bildkompositionen mit mehreren PNG-Dateien mühelos vornehmen und im Backend einer WordPress Webseite Inhalte so erfassen, sodass sie dann nach meinen Vorstellungen auf der Webseite ausgegeben werden. Das ist für mich nun "daily business". Ein technischer Lernfaktor hoch 10 für mich. In der Weiterbildung für Webtexte habe ich gelernt, auf was man beim Schreibstil in den verschiedenen Social Media Kanälen achten muss. Also das Texthandwerk für Social Media Kanäle. Jeder Social Media Kanal hat eine ganz unterschiedliche Zielgruppe und somit auch einen anderen Sprachton, wie die Posts formuliert und dargestellt werden. Für mich habe ich 3 wichtige "Musts" für ein nachhaltig gutes Social Media Marketing herausgezogen, die einfach umsetzbar sind: 1. Es ist wichtig eine Unternehmenssprache festzusetzen, also einen Schreibstil, Begriffe und den Umgang mit "frechen" Aussagen oder Mundartsprache. Diese Tonalität sollte dann konsequent durch alle Posts in den Social Media Kanälen durchgezogen werden. 2. Unbedingt ein Muss ist die Planung der Social Media Posts im Voraus. Das geht am besten mit einem Redaktionsplan, der möglichst übersichtlich und praktisch ist (und natürlich statistische Hinweise zur Performance ausweist). 3. Die Einteilung der Posts in Themenbereiche, wie: aus dem Büroalltag, Fachliches, Interview mit Kunden, Porträt der Mitarbeiter etc. Mit dieser Einteilung generiert man eine gute Content-Mischung, um ein Unternehmen ideal zu präsentieren.

Kreatives Arbeiten “fägt”

Im Content-Bereich zu arbeiten, bedeutet, Du darfst und musst kreativ sein. Dass diese Fähigkeit von mir gefragt ist, war bis zur Agentur ebenfalls etwas Neues für mich. Dass ich gute und originelle Ideen habe, wusste ich aber bereits. Damit man in regelmässigen Abständen gute Texte posten kann, müssen einem immer wieder frische und spannende Themen in den Sinn kommen, über die man schreiben kann. Auch da ist kreatives Denken und einen Blick über den Tellerrand hinaus gefragt! Natürlich gehört ein Marketing-Äuglein für das Unternehmen dabei auch mit dazu. Die Arbeit bleibt also spannend, es fordert und macht einfach unglaublich viel Spass!

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