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Pascal Landolt

Hast Du Dir schon überlegt, wie Du den guten Namen Deines Unternehmens breiter streuen, dabei Deine Expertise beweisen und gleichzeitig mehr Besucher auf Deine Webseite bringen kannst? Ein Blog kann Dich dabei unterstützen, all diese Ziele zu erreichen.

Tönt nach einer einfachen Lösung? Einige Dinge gibt es dabei doch zu beachten. Deshalb liefern wir Dir hier einen Überblick über die Vorteile und Herausforderungen von «Corporate Blogging», dem Schreiben von Blogposts für Dein Unternehmen.

Ganz kurz noch zur Definition: Corporate Blogs werden auch Unternehmensblog oder Firmenblog genannt.  Ein Corporate-Blog ist einer der Kanäle, auf dem ein Unternehmen mit Mitarbeitenden und Kunden kommunizieren kann.

Doch bevor wir beginnen, gleich die grosse Frage zuerst:

Ist Bloggen nicht veraltet?

In der digitalen Welt von heute haben Konsumenten dutzende Kanäle, über die sie Informationen aufsaugen können. Wer liest denn in Zeiten von YouTube, Tiktok und Snapchat überhaupt noch Texte?

Fun Fact: Der erste Blog im Internet wurde 1994 veröffentlicht – im digitalen Zeitalter eine Ewigkeit her.
Und doch hat sich Blogging bis zum heutigen Tag als relevante Content-Stütze im Web gehalten. Und noch mehr: Für viele Privatpersonen und Unternehmen ist ein Blog auch im 2022 eine wichtige Säule der Web-Präsenz. Dazu in den kommenden Absätzen mehr. Aber das wirft natürlich die Frage auf:

Wie hilft mir ein Blog bei der SEO meiner Seite?

Ah, da sind wir schon beim Thema SEO: „Search Engine Optimization“, oder Suchmaschinen-Optimierung. Natürlich sind Blogging und dieses Thema – wie alles, was Deine Webseite im Web besser sichtbar macht – eng miteinander verknüpft. Kurzer Reminder: Du möchtest ja, dass die Webseite Deines Unternehmens bei den Google-Suchresultaten möglichst oben aufschwingt.

Und ebenfalls kennen wir den neuen Google-Algorithmus zur Kategorisierung von Webseiten, Google E-A-T genannt. Durch Google E-A-T wissen wir, dass die Suchmaschine Webseiten bevorzugt, bei denen der Inhalt von erwiesenen Experten in ihrem Feld geschrieben wurde (Stichwort: „Expertise“). Wie kannst Du also Deine Fachkenntnis in Deinem Fachbereich untersteichen? Mit Content – also Inhalten auf Deiner Webseite. Und anstatt, dass Du einfach die Produktbeschreibungen oder Info-Kästchen auf Deiner Seite mit unnötig vielen Wörtern aufbläst: Bringe diese Inhalte doch einfach in Form von Blogposts für Deine Leser daher.

Weitere Vorteile von regelmässigem Bloggen:

  • Durch regelmässige Posts bleibt Deine Seite aktuell und frisch
  • Bloggen kann die Anzahl der Besucher auf Deiner Seite dramatisch erhöhen
  • Besucher bleiben länger auf Deiner Seite (Verweildauer)
  • Bloggen hilft dir, SE-Optimierte Long-Tail Keywords abzudecken
  • In Posts kannst Du hervorragend andere Beiträge oder Angebote intern verlinken

Dies sind nur einige Faktoren von SEO, die Du mit einem Blog spezifisch abdecken kannst.

Zusammenfassend: Suchmaschinen ranken Deine Webseite basierend auf diversen Faktoren. Besonders wichtig sind Google & Co. die Qualität an Inhalten (Content) sowie die Vertrauenswürdigkeit der Personen, die als Absender hinter diesen Inhalten stehen. Mit einem Blog kannst Du sowohl Content hoher Qualität schaffen wie auch die Expertise Deiner Autoren Post für Post aufbauen. Eine Strategie mit langfristigen Vorteilen.

Blogging und eCommerce: Eine Traumpaarung

Einen besonders grossen und sehr direkten Einfluss auf Deinen Erfolg kann Corporate Blogging haben, wenn Du eine eCommerce-Plattform betreibst. Wenn Deine Webseite dafür ausgerichtet ist, dass Deine Kunden darauf Produkte kaufen oder Dienstleistungen buchen können, dann kann Dir ein Blog einige unverzichtbare Vorteile geben.

Mal angenommen, Du beitreibst einen Online-Shop, wo Du Waren zum Verkauf anbietest. Ob das jetzt Kaffee, Schmuck, Kleidung oder Spielzeug ist, macht keinen grossen Unterschied. Denn wie alle eCommerce-Plattformen möchtest Du, dass möglichst viele Kunden Deinen Online-Shop finden, ihn besuchen und dann im Idealfall mit einem Warenkorb voll Produkte durch den «Checkout» gehen.

Wir werden in einem anderen Post noch genauer auf «Conversions» eingehen. Am Anfang steht aber immer die «Audience» – also, dass Deine Zielgruppe Dich im Internet findet. Mit gut geplanten Blog-Posts zu Produkten, Neuheiten oder Trends aus Deinem Fachbereich, streckst Du Deine «Angelrute» im Internet weiter aus.

Gib‘ der Community aktuelle Infos zu den heissesten Produkten aus Deinem Shop: Sei das kommende «Limited Editions» oder ein Sortimentswechsel bei Herstellern. Bediene den Wissensdurst Deiner Zielgruppe und hole so mehr Leser auf Deine Seite. Gleichzeitig baust Du Dir und Deiner Plattform damit auch mehr Vertrauenswürdigkeit im Web auf – Google E-A-T lässt grüssen.

Blogging und der Sales Funnel

Bestimmt bist Du mit dem Konzept des «Sales Funnel» vertraut. Dabei machst Du Besucher Deiner Webseite auf Deine Dienste oder Produkte aufmerksam und verwandelst sie im Idealfall zu deinen Kunden – eine sogenannte Conversion. Auch hier kann dir ein Corporate Blog wertvolle Dienste leisten.

Wenn Du Dir den Sales Funnel als Trichter vorstellst, dann sind ganz oben bei der Öffnung die Visitors, die auf Deiner Seite landen. In Diagrammen von Marketing-Funnels ist diese Stufe mit «Leads» oder «Awareness» beschrieben. Die erste Stufe also, die Deine potenziellen Kunden auf ihrer Reise zum Einkauf unternehmen. Nimmst Du Deine Besucher jetzt virtuell an der Hand und führst sie auf diesem Weg weiter, winkt als Belohnung ein erfolgreicher Kaufabschluss.

Was braucht es, damit Besucher Dir und Deinem Angebot vertrauen? Natürlich möchten sie zuerst überzeugt sein, dass Du der richtige Partner für ihre Anliegen bist. Entscheidend dabei ist Dein Auftritt im Internet, Dein Angebot – und Deine Expertise. Und mit den richtigen Informationen hilfst Du Deinen potenziellen Kunden, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Also auch, ob sie ihr Geld bei dir ausgeben werden. Und wo kannst du all diese Informationen bestens unterbringen? Genau – in einem Blog. Deshalb:

Ein Blog treibt Traffic und Conversions

Und wie überzeugst Du potenzielle Kunden von Deiner Expertise in Deinem Feld? – Indem Du ihnen einzigartige und wertvolle Informationen lieferst. So zeigst Du Deinem Publikum, dass Du etwas von der Materie verstehst, mit der Du arbeitest. Das weckt Vertrauen und stärkt Deine Position als Anbieter von Produkten oder Dienstleistungen. Und nicht nur für Deine Kunden ist dieses Wissen wichtig: Wie oben beschrieben, entgeht auch Google nicht, wenn Du und Dein Unternehmen für fundiertes Wissen stehen.

Mit einem Blog kannst Du nicht nur den obersten Teil eines Sales Funnels bedienen und mehr potenzielle Kunden auf Deine Seite locken. Auch folgende Schritte wie «Interest» und «Consideration» kannst Du mit gezielt geschriebenem Content in Deinem Blog unterstützen. Schüre das Interesse an einem Produkt mit ansprechenden Texten und löse eventuell vorhandene Bedenken deiner Kunden mit einer ehrlichen und pro-aktiven Kommunikation auf. Das ist die Macht von Blogposts.

Der Blog und seine Konkurrenz

Ein Blog steht selten allein, sondern ist oft Teil einer gut durchdachten Kommunikations-Strategie. Neben einem geschriebenen Corporate Blog haben Unternehmen die Möglichkeit, sich auf Social Media und auch im Video-Format, beispielsweise auf YouTube, zu platzieren.

Wichtig ist dabei, herauszufinden, welche Kanäle am besten zu Deinem Unternehmen passen. Besonders kleine Unternehmen mit wenig Human Resources müssen oft gut planen, wo sie ihre limitierten Arbeitsstunden investieren. Da jede Art von Content Creation immer auch mit Arbeitsaufwand verbunden ist, können oft nicht alle Kanäle bespielt werden – es sei denn, einzelne Schritte werden automatisiert.

Sei‘ dir deshalb bewusst, wo Deine Zielgruppe unterwegs ist: Sprichst Du die Generation TikTok an? Machen sich Deine Kunden vornehmlich auf YouTube schlau? Oder suchen Deine Besucher auch mal auf Google nach Infos und Hintergründen zu Produkten, die sie interessieren? Oft hängt diese Unterscheidung von Faktoren wie Alter, Herkunft und Bildungsstand Deiner Kunden ab. Kläre diese Frage im Vorfeld ab, um die richtige Entscheidung zur Platzierung Deines Contents zu treffen.

Dies ist gleichzeitig auch einer der fünf Tipps, die wir dir für Corporate Blogging mitgeben möchten:

Bloggen für Unternehmen: Fünf Tipps

Bevor Du loslegst und für Dein Unternehmen in die Tasten haust, möchten wir etwas aus unser langjährigen Erfahrung in Blogging und Content Creation mitgeben. Mit diesen fünf Tipps sicherst Du Dir beim Corporate Blogging gleich einen Startvorteil und sparst viel Zeit ein:

  1. Kenne Deine Zielgruppe: Für wen schreibst Du?
    -> Die Antwort hier darf NICHT «Für Alle und Jede/n!» lauten.
  2. Überlege dir gut, über welches Thema Du schreiben möchtest
    -> Hilfreich kann hier ein «Keyword-Research» sein, so kannst Du das Thema genau definieren.
  3. Löse ein bestimmtes Problem Deiner Leser
    -> Schaffe Mehrwert für Deine Leser, indem Du ihnen eine wertvolle Info mit auf den Weg gibst.
  4. Schreibe so, wie Du gerne lesen würdest
    -> Halte die Sätze kurz und bleibe nahe beim Thema. Die Kunden wollen eine Antwort auf eine bestimmte Frage.
  5. Schliesse mit einem «Call To Action» ab
    -> Nimm‘ Deine Leser an die Hand. Gib ihnen mehr Gründe, dir zu vertrauen und bei Dir zu bleiben. Beispiele dafür sind ein Kontaktformular, eine Auswahl an Produkten aus dem Online-Store oder weiterführende Blog-Posts für vertiefte Informationen.

So, nun hast Du einen Überblick über die Möglichkeiten und Vorteile von xeinem Blog für Dich und Dein Unternehmen.

Starte mit unseren Fünf Tipps für Corporate Blogging gleich selbst in die Blogosphäre oder lass‘ Dir von unseren Digital Rebels noch weitere Analysen oder Inputs geben. Wenn Du möchtest, schreiben wir ganze SEO-Optimierte Blogposts für dich.

2 responses to “Corporate Blogging: Wie Dein Unternehmen von einem Blog profitieren kann

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