Kevin Kyburz
Kevin Kyburz
Kaum wurde WordPress 5.9 zum Update freigegeben, gibt das Entwicklerteam nach 2-wöchiger Pause bereits den Zeitplan für das nächste grosse Update bekannt.

Update: WordPress 6.0 wurde am 24. Mai 2022 veröffentlicht

Wie Matias Ventura Ende Januar schrieb, soll WordPress 6.0 ein Abschluss der Phase 2 des Gutenberg-Projekts sein. Man hätte in diesem Stadium alle geplanten Funktionen implementiert, würde diese aber mit zukünftigen Updates verbessern.

WordPress 6.0 Zeitplan

Was beim Lesen des Zeitplans relativ schnell auffällt, ist eine über 3-monatige Alpha-Phase, während die Beta-Phasen dann nur jeweils eine Woche dauern.

  • Alpha (bereits aktiv): 4. Januar 2022
  • Feature freeze/Bug Fixes: 29. März 2022
  • Beta 1: 12. April 2022
  • Beta 2: 19. April 2022
  • Beta 3: 26. April 2022
  • Release Candidate 1: 3. Mai 2022
  • Release Candidate 2: 10. Mai 2022
  • Release Candidate 3: 17. Mai 2022
  • Probelauf: 23. Mai 2022
  • WordPress 6.0 Veröffentlichung: 24. Mai 2022

Was uns mit WordPress 6.0 erwartet

Bereits einige Tage nach der Veröffentlichung von WordPress 5.9 gab Matias Ventura bekannt, auf was man sich bei WordPress 6.0 konzentrieren wird. So soll es natürlich weitere Optimierungen beim Full Site Editing geben.

Diese beinhalten unter anderem eine einfachere Handhabung mit Vorlagen, Verbesserungen beim Navigations-Block und mehrere Blöcke für das Anzeigen von Kommentaren. Weiter soll das Beitragsbild auch in anderen Blöcken genutzt werden können, wie z.B. beim Cover-Block.

Eine Neuerung, auf welche ich mich persönlich sehr freue, ist ein „Inhaltsverzeichnis-Block (ToC)“ und die Verbesserungen am Tabellen-Block.

Ob am Schluss alles genannte auch in WordPress 6.0 Platz findet, bleibt natürlich noch abzuwarten. Spätestens in der ersten Beta dürfte es dann aber klar sein.

Die vier Gutenberg-Phasen

Mit der Einführung des Gutenberg Editors, nannte Matt Mullenweg folgende 4 Phasen, um diesen komplett in das System zu integrieren. Ziel war es, WordPress weiterhin konkurrenzfähig zu behalten und den Nutzern einen modernen Editor anzubieten. Die 4 Phasen sehen wie folgt aus:

  • Phase 1: Bearbeitung von Inhalten wie Seiten und Beiträgen durch Blöcke. Wurde mit WordPress 5.0 eingeführt.
  • Phase 2: Bearbeiten und Designen der kompletten Webseite durch Blöcke (Full Site Editing). Anbieten eines Blockverzeichnisses und Integration neuer Themes, die komplett auf Blöcke basieren.
  • Phase 3: Die Integration einer Möglichkeit, zusammen an Inhalten zu arbeiten. Neben Co-Autor sollen mehrere Autoren gleichzeitig an einem Beitrag oder einer Seite arbeiten können.
    Phase 4: Eine Möglichkeit ohne weitere Plugins Webseiten mehrsprachig zu erstellen.

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